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Ausbildung zum Rettungshelfer NRW

Die Ausbildung zum Rettungshelfer vermittelt alle notwendigen Kenntnisse und Qualifikationen für den Einsatz als Fahrer im Krankentransport, für eine qualifizierte Verwendung im Bereich der betrieblichen Ersten Hilfe und für sanitätsdienstliche Einsätze bei Veranstaltungen oder im Katastrophenschutz.

Der 80-stündige Theorieblock orientiert sich vollständig an der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Rettungssanitäter sowie Rettungshelfer in NRW und endet mit einer staatlichen Prüfung unter dem Vorsitz des jeweils zuständigen Gesundheitsamtes. Für den abschließenden Erwerb der Qualifikation Rettungshelfer muss im Anschluss ein 80-stündiges Rettungswachenpraktikum an einer anerkannten Lehrrettungswache absolviert werden. Innerhalb von 24 Monaten wird die Ausbildung zum Rettungshelfer nach Antragsstellung vollständig auf die Rettungssanitäterausbildung angerechnet.

 

AUsbildungsablauf

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Der Beruf Rettungshelfer

Als Einstieg in den Rettungsdienst, beispielsweise für Absolventen des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) / des Bundesfreiwilligendienstes (BFD), oder für eine Tätigkeit im Sanitätsdienst, bieten wir die Ausbildung zum Rettungshelfer NRW an. Die Qualifikation zum Rettungshelfer befähigt den Absolventen im Bereich des qualifizierten Krankentransportes, als Teil des Teams, die Funktion des Fahrers zu übernehmen (Transportführer und somit medizinisch Verantwortlicher ist der Rettungssanitäter).

Hierbei wird der Rettungshelfer allerdings nicht nur als Fahrer des Krankentransportwagens (KTW) eingesetzt, sondern er unterstützt den Rettungssanitäter bei der Grundversorgung des Patienten und hilft, den Patienten aus dem häuslichen Umfeld, einer Klinik, Altenheim oder einer Arztpraxis zu verlegen.

 

Da sich Patienten, die qualifiziert transportiert werden, jederzeit vom Gesundheitszustand verschlechtern können, ist es um so wichtiger, dass auch der Rettungshelfer eine fundierte Basisqualifikation erhält. Neben dem Einsatz im Krankentransport ist der Rettungshelfer bereits so weit ausgebildet, dass er die Besatzung des Rettungswagens als qualifiziertes drittes Teammitglied ergänzen kann. Die Mindestbesatzung eines Rettungswagens (RTW) ist als Transportführer der Notfallsanitäter und als Fahrer der Rettungssanitäter.

Weitere Einsatzmöglichkeiten

Neben dem Einsatz im Krankentransport und als Unterstützer in der Notfallrettung, kann der Rettungshelfer auch im Rahmen von Sanitätsdiensten mitwirken. Ferner eignet sich der Rettungshelfer NRW als Ausbilder für Erste-Hilfe-Lehrgänge bei Hilfsorganisationen oder entsprechend anerkannten Schulen. Bevor er diese Lehrgänge leiten kann, muss er jedoch eine Weiterbildung zum Erste-Hilfe-Ausbilder absolvieren.    

Auf einen blick

Dritter Helfer im Rettungsdienst

Fahrer im Krankentransport

Infografik Rettungshelfer

Vier Wochen Ausbildung

Ausbilder für Erste Hilfe

Voll auf Rettungssanitäterausbildung anrechenbar

Die Weiterbildung zum Rettungshelfer vermittelt alle notwendigen Kenntnisse und Qualifikationen für den Einsatz als Fahrer im Krankentransport, für eine qualifizierte Verwendung im Bereich der betrieblichen Ersten Hilfe und für sanitätsdienstliche Einsätze bei Veranstaltungen oder im Katastrophenschutz.​

AUsbildungsinhalte

Inhalte der schulischen ausbildung

Der 80-stündige Theorieblock (2 Wochen) orientiert sich vollständig an der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Rettungssanitäter sowie Rettungshelfer in NRW und endet mit einer staatlichen Prüfung unter dem Vorsitz eines geeigneten Vertreters der jeweils zuständigen Behörde. Während der theoretischen Ausbildung an unserer staatlich anerkannten Notfallsanitäterschule werden Themen wie der Aufbau des menschlichen Körpers (Anatomie und Physiologie), die Krankheitslehre (Pathophysiologie), Organisation des Krankentransportes und der Notfallrettung, Einsatztaktik und Recht vermittelt, basierend auf der Ausbildungs- und Prüfungsordnung des Landes NRW. Neben den theoretischen Inhalten werden auch praktische Fähigkeiten, wie das Herangehen an einen Patienten mittels ABCDE Schema, Einzelmaßnahmen wie Wundversorgung und Immobilisation von Knochenbrüchen, Blutdruck- und Blutzuckermessung und die Assistenz verschiedener medizinischer Maßnahmen trainiert. Der Teilnehmer wird beim Lernen von den Fachdozenten unterstützt und zielgerichtet auf die staatliche Prüfung vorbereitet.  

 

Musterablaufplan der 2 Wochen

Stundenplan Rettungshelfer

Prüfung und praktikum

Für die Ausstellung des Zeugnisses "Rettungshelfer" muss im Anschluss an die staatliche Prüfung, die am letzten Lehrgangstag stattfindet, ein 80-stündiges Praktikum an einer anerkannten Lehrrettungswache absolviert werden. Während des Praktikums wird der Auszubildende zunächst im Krankentransport auf seine zukünftige Ausgabe herangeführt und dann auch auf dem Rettungswagen als Praktikant eingesetzt. Durch eine entsprechende Dienstplangestaltung ist zu gewährleisten, dass der Praktikant während der praktischen Tätigkeit an mindestens 20 Krankentransportwageneinsätzen, davon mindestens fünf Notfalleinsätzen, teilnimmt. Die Ausbildung ist frühestens nach 4 Wochen komplett abgeschlossen. Sollte der Teilnehmer die Ausbildung z. B. berufsbedingt nicht in der Mindestausbildungszeit absolvieren können, besteht die Möglichkeit die Ausbildung innerhalb von einem Jahr abzuschießen.  

 

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Zulassungs- voraussetzungen

Vollendung des 17. Lebensjahres

Ärztliche Bescheinigung

im Original (nicht älter als drei Monate vor Ausbildungsbeginn), aus der hervorgeht, dass der Teilnehmer aus psychischer und physischer Sicht für die Ausbildung zum Rettungshelfer geeignet ist, keine Krankheitserreger ausscheidet und nicht der Verdacht einer Suchterkrankung vorliegt (hier downloaden)

Führungszeugnis Belegart N

zwei beglaubigte ausweiskopien

Zwei amtlich beglaubigte Kopien des Bundespersonalausweises oder des Aufenthaltstitels​

Erste-hilfe Ausbildung

Bescheinigung im Original, nicht älter als ein Jahr vor Kursbeginn (findet auch jeweils am Samstag vor Lehrgangsbeginn am entsprechenden Schulstandort statt)

Schulabschluss

Beglaubigtes Abschlusszeugnis, Ausbildungszeugnis oder anderer geeigneter Nachweis, welcher mindestens einen Hauptschulabschluss belegt.

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Weiterqualifikation vom

Rettungshelfer zum Rettungssanitäter

Innerhalb von 24 Monaten wird die Ausbildung zum Rettungshelfer nach Antragsstellung beim zuständigen Gesundheitsamt der Stadt, in der der Aufbaulehrgang geplant ist, vollständig auf die Rettungssanitäterausbildung angerechnet. Hierbei besucht der Teilnehmer die 3. und 4. Woche des theoretischen Fachlehrgangs zum Rettungssanitäter, absolviert ein 160-stündiges Praktikum in einem Krankenhaus in verschiedenen Fachabteilungen und ein weiteres 80-stündiges Praktikum auf der Rettungswache. Hiermit hat der Auszubildende alle Teile erfolgreich absolviert, die für die Zulassung zum Abschlusslehrgang mit staatlicher Prüfung zum Rettungssanitäter notwendig sind.

Unterkunft

Sie kommen von weiter weg und wissen nicht, wo Sie übernachten sollen, oder möchten sich ganz in Ruhe auf die Ausbildung konzentrieren, ohne zu pendeln? 

Gerne bieten wir Ihnen an unserem Schulstandort in Dortmund eine von unseren Schülerwohnungen an. Vermerken Sie diesen Wunsch einfach bei Ihrer Anmeldung.

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Häufige Fragen

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