Rettungsassistent für Ambulanzen und Notaufnahmen - Ausbildungsablauf

Auf Grund der zunehmenden Problematik, vor allem in den Ballungsräumen examiniertes und qualifiziertes Personal für die Fachbereiche Intensivmedizin, Anästhesie sowie Notaufnahme zu finden, weichen immer mehr Kliniken auf Alternativberufe, wie beispielsweise die des Rettungsassistenten, aus. Die Zentrale Notaufnahme ist der erste Kontakt eines Patienten / Kunden mit dem Krankenhaus. Im Vordergrund stehen Erstversorgung und Weichenstellung für den weiteren Behandlungsprozess.

Als „Visitenkarte des Hauses“ ist dieses Arbeitsfeld schon immer bezeichnet worden. An vielen Einrichtungen wird die Bedeutung dieser Abteilungen mittlerweile viel höher als noch vor Jahren eingeschätzt. Der Wandel in der Krankenhauslandschaft, der mit Stichworten wie Konkurrenz, Qualitätssicherung, Kundenorientierung, Leistungsverdichtung, Effizienz und Spar- zwang nur unvollständig beschrieben werden kann, stellt diesen Versorgungsbereich vor neue Aufgaben. Die Zentralen Notaufnahmen sind interdisziplinäre Dienstleistungszentren mit wichtigen Steuerungsfunktionen und dementsprechenden Qualitätsansprüchen. Daraus ergibt sich ein wandelndes Anforderungsprofil an die Mitarbeiter. Bisher wurden ausschließlich Gesundheits- und Krankenpfleger bzw. Arzthelfer in diesem Arbeitsbereich eingesetzt. Die Schnittstelle Zentrale Notaufnahme soll ihre Kompetenz in der Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst stärken.

Insgesamt wird die Zusammenarbeit verbessert bzw. optimiert. Durch die Einbindung von Rettungsassistenten wächst das Verständnis für die Arbeitsmethoden und Prioritäten im Rettungsdienst, die Arbeitsmethoden auf der Straße können besser eingeschätzt werden durch das Klinikpersonal.

Voraussetzungen zur Teilnahme an dieser Weiterbildungsmaßnahme sind mindestens zwei Jahre Berufserfahrung als Rettungsassistent. Rettungsassistenten werden befähigt, als gleichwertige Partner in der Notfallaufnahme eingesetzt zu werden. Dabei wird besonderen Wert gelegt auf eine entsprechende Erweiterung der Handlungskompetenz, um die Patienten nach aktuellen pflegewissenschaftlichen sowie notfallmedizinischen Erkenntnissen im Team mit Ärzten und Pflegefachkräften zu versorgen. Zudem wird die Schnittstelle Notaufnahme durch die Integration von Rettungsassistenten durch Förderung des gegenseitigen Verständnisses gestärkt und ausgebaut. Die theoretischen Lehrinhalte finden in Essen statt. Die Weiterbildung erfolgt in Vollzeit Montag bis Freitag in der Zeit von 09:00 bis 16:00 Uhr und schließt mit einer Abschlussprüfung und Zertifikatübergabe ab.

Mehr über die Fachweiterbildung Ambulanzen und Notaufnahmen:

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