Interview mit Schülern der ResQuality Rettungsdienstschule
Warum hast du die ResQ ausgewählt?
A.R.:“ Der BFD hat mir die Schule empfohlen, ich wurde auch ohne Probeunterricht an dieser Schule angemeldet.“
A.S.: „Ich bin durch die Rettungsdienstmagazine auf die ResQ gekommen, habe anschließend am Probeunterricht teilgenommen und habe mich im Anschluss für diese Schule entschieden.“
Was hat dich dazu bewogen die Rettungssanitäterausbildung zu machen?
A.S.: „Ich habe meine Zivildienst als Rettungshelfer abgeleistet und bin dadurch dann auf den „ Geschmack“ gekommen. Später habe mich dann entschieden den Rettungssanitäterkurs zu absolvieren und mache z.Z. den Rettungsassistenten an der ResQ.“
Wie fandest du die Ausbildung an der ResQ? (den Aufbau?)
A.R. +A.S.: „Da wir beide keinen anderen Vergleich zu anderen Schulen haben, können wir keinerlei vergleiche ziehen.
Doch nach unseren bisherigen Erfahrungen mit der Schule sind wir durchaus bereit die Schule weiter zu empfehlen.“
A.R. +A.S: „Zum einen können die ResQ-Dozenten den Unterrichtsstoff gut vermitteln, auch wenn man meistens keine medizinischen Vorkenntnisse hatte. Wir haben in kürzester Zeit sehr viel gelernt, zum anderen muss der Stoff aber in Eigeninitiative selbstständig wiederholt weil man sonst das vorgegebene Pensum nicht schaffen kann.“
Wo lagen deine Herausforderungen während der Schulischen Ausbildung?
A.R.: „Ich konnte mir die lateinischen Begriffe partout nicht merken und womit ich anfänglich noch Schwierigkeiten hatte war die menschliche Anatomie.“
A.S. „ Ohne medizinsche Vorkenntnisse war es für mich schwer in den Stoff reinzukommen aber später ging es eigentlich leichter. Für andere war es am Anfang auch schwierig sich in die Fallbeispiele/Rollenspiele reinzuversetzen, da einige noch gar keinen Patientenkontakt hatten.“
Welche Erfahrungen hast du während des Klinkpraktikums gemacht?
A.S + A.R.: „Das Krankenhauspersonal war freundlich und stets bemüht uns etwas beizubringen. Wir haben viel gesehen und gelernt. Vor allem war es sehr interessant zu sehen wie es nach der präklinischen Versorgung für den Patienten weitergeht, vor allem die anfängliche Distanz zum Patienten wurde beseitigt.“
Wie hast du den Alltag auf der Rettungsdienstwache empfunden?
A.S + A.R..: Wir hatten das Glück an einer Wache zu sein die mit uns Fallbeispiele simuliert haben, es wurden uns kleine Tricks beigebracht, die den Alltag erleichtern. Auch bei diesem Praktikum haben wir wieder viel gesehen und gelernt, der Umgang war sehr freundlich und aber der 2.-3. Woche durften wir viel alleine machen.“
Seit ihr während der Ausbildung / Praktika an eure Grenzen gestoßen?
A.R. + A.S. : Nicht im negativen Sinne, eher im positiven. Wir konnten das meiste was wir in der Schule gelernt haben in der praktischen Realität anwenden.
Gibt es einen Unterschied zwischen dem Praxisunterricht in der Schule und der Realität?
A.R + A.S.: „Erfahrene RA gehen nicht so vor wie wir es in der Schule gelernt haben, dennoch sollten gerade unerfahrene RS nach dem Notfall – Code vorgehen. Zumal so einen gewissen Algorithmus abzuarbeiten kann, und wichtige Dinge wie z.B. Blutzucker messen vergessen werden können.“
Würdest du die Schule weiter empfehlen?
A.R. +A.S.: „Da wir beide keinen anderen Vergleich zu anderen Schulen haben, können wir keinerlei vergleiche ziehen.
Doch nach unseren bisherigen Erfahrungen mit der Schule sind wir durchaus bereit die Schule weiter zu empfehlen.“
Von Mona Reichstein und Sarah Winn
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