Ausbildung zum Rettungsassistenten an der ResQuality in Essen
Lennart Richter Essen, den 01.05.08
Seit dem 07.04.08 besuche ich den Aufbaulehrgang zum Rettungsassistenten für Rettungssanitäter am Institut für präklinische Notfallmedizin ResQuality in Essen. Der Lehrgang setzt sich aus verschiedenen Ausbildungsteilen zusammen.
Gestartet wurde mit einem theoretischen Block, der 420 Stunden theoretische Ausbildung in den Bereichen der Notfallmedizin mit den Schwerpunkten Innere Medizin, Chirurgie und Neurologie vermittelt.
Darauf folgt ein Klinikpraktikum, welches in den Fachrichtungen Anästhesie und Intensivmedizin, sowie der Notaufnahme und allgemeine Pflegestation abzuleisten ist.
Nach diesen beiden Blöcken folgt dann ein 40 Stunden umfassender Abschlusslehrgang, indem das Staatsexamen abgelegt wird.
Die Prüfung beinhaltet eine schriftliche, eine mündliche und eine praktische Prüfung. Die praktische Prüfung setzt sich aus drei Fallbeispielen zusammen. Diese drei Fallbeispiele sind eine Reanimation, ein Internistisches Fallbeispiel und ein chirurgisches Fallbeispiel. Alle drei Prüf ungsteile müssen mindestens mit „ausreichend“ bestanden werden um das Staatsexamen zu bestehen.
Nach dem Staatexamen -wenn erfolgreich bestanden - folgt nun noch ein 1600 Stunden umfassendes Wachenpraktikum welches mit einem Abschlussgespräch endet und man danach die Anerkennung zum Rettungsassistenten beantragen kann.
Die ResQuality Rettungsdienstschule ist, wie ich finde, eine Schule mit hervorragender Ausstattung und fachlich kompetenten Dozenten. Durch die gute Ausstattung wie z.B. der SanArena bietet sich die Möglichkeit realistische Fallbeispiele wie z.B. einen Verkehrsunfall oder eine Reanimation in einer engen Wohnung zu üben, um möglichst viel Praxiserfahrung für den späteren Beruf zu erlernen.
Auch der Umgang mit der Ausstattung und dem Funk wird dem Auszubildenden nahe gebracht um im Beruf später auf die täglich Probleme, die der Beruf mit sich bringt vorbereitet zu sein. Ebenso wird im theoretischen Bereich an der Resquality ein hoher Maßstab gesetzt, indem eben nicht nur Schwerpunktthemen sondern auch auf Randthemen explizit eingegangen wird. So werden wir als angehende Rettungsassistenten auf alle erdenklichen Situationen vorbereitet. Dabei wird auch einzeln auf Schüler eingegangen, indem die Dozenten sich auch die Zeit nehmen, auf Fragen genau einzugehen.
Durch diese und viele andere Kleinigkeiten merkt man, dass das Dozententeam um Herrn Utermann sehr motiviert ist und sich auch für einzelne Schüler Zeit genommen wird. Jetzt liegt es nur noch am Schüler selbst diese Vorraussetzungen, die für eine gute und solide Ausbildung eine große Hilfe sind, zu nutzen und diese Hilfe im Hinblick auf das Staatsexamen und den späteren Beruf als Rettungsassistent anzunehmen.
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