Ausbildung zum Rettungsassistenten: Ablauf Gesamtlehrgang

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Um hauptamtlich langfristig im Rettungsdienst tätig sein zu können, ist es erforderlich, die Ausbildung zum Rettungsassistenten zu absolvieren, da sich die Rahmenbedingungen des Rettungsdienstes in den letzten Jahren grundsätzlich verändert haben. Der Rettungsassistent ist die höchste nicht-ärztliche Qualifikationsstufe im Rettungsdienst, seine Ausbildung ist im Rettungsassistentengesetz (RettAssG) geregelt.

Die Einsatzbereiche sind auf allen Rettungsmitteln der Boden- und Luftrettung, wobei er als Transportführer und Assistent des Notarztes eingesetzt wird. Zu den vielfältigen Aufgaben dieses Berufsbildes gehören die eigenständige Versorgung von Notfallpatienten bis zum Eintreffen eines Notarztes genauso wie die Disposition von Rettungsmitteln wie Krankentransport- und Rettungswagen. Wie jeder Beruf unterliegt auch der Beruf des Rettungsassistenten mit ständig wachsenden Aufgaben einem Entwicklungsprozess.

Die Gesamtausbildung gliedert sich in zwei Stufen, die aus insgesamt fünf verschiedenen Blöcken bestehen:

 

Stufe 1 der Ausbildung zum Rettungsassistenten: Stufe 2 der Ausbildung zum Rettungsassistenten::
Ausbildung Rettungsassistent Stufe 1 Ausbildung Rettungsassistent Stufe 2

Aufgaben eines Rettungsassistenten

Die Qualifikation soll entsprechend der Aufgabenstellung des Berufs als Helfer des Arztes insbesondere dazu befähigen:

  • am Notfallort bis zur Übernahme durch den Arzt lebensrettende Maßnahmen am Notfallpatienten durchzuführen
  • die Transportfähigkeit solcher Patienten herzustellen
  • die lebenswichtigen Körperfunktionen während des Transportes zum Krankenhaus zu überwachen und aufrechtzuerhalten
  • Kranke, Verletzte und sonstige hilfsbedürftige Personen, auch soweit sie nicht Notfallpatienten sind, unter sachgerechter Betreuung zu befördern
  • die Einsatzsteuerung und die Koordination der Rettungsmittel in der Rettungsleitstelle durchzuführen
  • eine technische Rettung mit einfachen Hilfsmitteln durchzuführen
  • Führungsaufgaben im Rettungsdienst zu übernehmen
  • ggf. als Lehrrettungsassistent an Rettungswachen tätig zu werden

Block I - Ausbildung zum Rettungssanitäter

Aufgrund langjähriger sehr guter Erfahrungen führen wir den Lehrgang zum Rettungsassistenten in Modulform durch. Dabei steht am Beginn die Rettungssanitäterausbildung, an welche sich nach erfolgreichem Abschluss direkt der Aufbaulehrgang zum Rettungsassistenten anschließt. Durch die schrittweise Vertiefung der Inhalte in dieser Modulform kann sich das Wissen besonders gut festigen und damit die Handlungskompetenz des Auszubildenden erhöhen.

Block II: Aufbaulehrgang zum Rettungsassistenten Stufe I

Der Aufbaulehrgang zum Rettungsassistenten beginnt am Montag nach bestandener Prüfung zum Rettungssanitäter. Zunächst durchläuft der Lehrgangsteilnehmer eine siebenwöchige theoretische Ausbildung an unserer Schule. In dieser Phase werden alle Themen der Rettungssanitäterausbildung deutlich vertieft und ergänzt. Auch die praktischen Unterrichtseinheiten kommen nicht zu kurz.

Block III: Krankenhauspraktikum

Im Anschluss an den ersten theoretischen Ausbildungsblock findet ein siebenwöchiges Klinikpraktikum statt. Die Teilnehmer durchlaufen hierbei verschiedene Bereiche.

Block IV: Aufbaulehrgang zum Rettungsassistenten Stufe II + staatliche Prüfung

Nach dem Klinikpraktikum folgt der zweite schulische Ausbildungsblock von drei Wochen, der nahtlos in die staatliche Prüfung zum Rettungsassistenten übergeht. Hierbei wird der Teilnehmer schriftlich, praktisch und mündlich geprüft. Die Prüfungen finden innerhalb eines Zeitraums von einer Woche statt.

Block V: Berufspraktisches Jahr

Nach erfolgreich absolvierter staatlicher Prüfung zum Rettungsassistenten folgt nun das 1.600 Stunden dauernde sogenannte Anerkennungsjahr. Im Rahmen eines unter Anleitung durch einen Lehrrettungsassistenten stattfindenden Praktikums, Dauer in Vollzeit in der Regel ein Jahr, erhält der angehende Rettungsassistent nun die Möglichkeit, das in Schule und Klinik erlernte Wissen zu vertiefen und noch weiter auszubauen.

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Die Ableistung des Anerkennungsjahres kann an jeder in den öffentlichen Rettungsdienst eingebundenen Lehrrettungswache durchgeführt werden (z.B. bei den vier Hilfsorganisationen oder der Feuerwehr). Auch sind teilweise private Anbieter in den öffentlichen Rettungsdienst eingebunden, auch dort ist dann die Ableistung des Praktikums problemlos möglich. Am Ende des Anerkennungsjahres wird ein Abschlussgespräch geführt mit dem zuständigen Lehrrettungsassistenten sowie einem Notarzt. Die Eignung des Auszubildenden wird dabei nochmals überprüft. Im Anschluss daran kann nun bei der zuständigen Behörde, der Feuerwehr der Stadt Essen, die Berufsbezeichnungsurkunde beantragt werden.

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